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Candystorm auf Social Media – ist Herz Trumpf?

Candystorm

Candystorm ist das Antonym des Shitstorms. Wenn Nettigkeit einen Trend beflügelt, kann es in den sozialen Netzwerken nur Gewinner*innen geben.

Ungewünschte Werbung (vielleicht auf Meta schon bald „unskippable“), Deep Fakes, Trolls und viel Hate – Social Media kann ein ganz schön unschöner Raum sein. Doch wenn man lieb zueinander ist, kann man auf Instagram & Co als Community auch Gutes bewirken. Diese Woge an Zustimmung und positiver Rückmeldung bezeichnet man als Candystorm.

 

Süßes UND Saures, Zuckerbrot UND Peitsche – die Social Media Welt hat beides zu bieten. Die Grenzen verschwimmen dabei leider oft, wird ein Unternehmen oder ein*e Influencer*in in einem Moment gehypt, kann man sich im nächsten bereits auf der „Do not follow“-Liste befinden. Kritiker*innen haben auf Facebook, X, TikTok und Co eines gemeinsam: Sie sind oft laut, und noch öfter (vermeintlich) anonym. So lässt es sich bekanntlich leicht mobben, shamen und verachten, wenn man sich hinter einem Fake-Profilbild und einem unechten Namen verbirgt.

Während diese Plattformen sehr oft in der Kritik stehen, werden die positiven Aspekte vergessen. Inspiration, Information und konstruktives Feedback. Wenngleich eine Community schimpfen und blockieren kann, kann sie auch fördern und pushen.

 

Content, der schmeckt
Ein Beispiel dafür ist die Fischstäbchen-Pizza von Dr. Oetker. Aus einem Spaß auf Social Media wurde Ernst, denn der Wunsch nach dieser „besonderen“ Essenskreation wurde laut
und von der Community wie wild gefeiert. Siehe da – die Special Edition war kurz darauf im Einzelhandel verfügbar. (Damals noch) Twitter made them do it!

Mit Candystorms lassen sich für Unternehmen somit nicht nur zeitlich begrenzte Wünsche, sondern auch Trends erkennen. Erhält ein neues, veganes Produkt viel Zuspruch auf den sozialen Plattformen (und liefert in der echten Welt auch passende Verkaufszahlen), kann es für ein Unternehmen die logische Konsequenz sein, die Produkte auszubauen – und vielleicht auch die Community miteinzubeziehen.

 

Zitronen-Limonaden-Rechnung
„Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade daraus“ – das rät ein bekannter Kalenderspruch. Aus Shitstorms kann man nämlich viel lernen und Infos ziehen, was man anders oder besser oder gar nicht machen sollte. Auch Candystorms können Richtungen vorgeben und einiges bewirken.

 

Fazit: Wenn man an einem Strang zieht, kann man als Community auf Social Media viel bewirken – aber es liegt an uns User*innen, ob wir uns für 💩 oder 🍬 entscheiden.

 

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© https://unsplash.com/de/fotos/ein-paar-lutscher-sitzen-auf-einer-rosa-oberflache-V4Kx2NoZ3dE