Früher galt: PR is to tell, advertising is to sell. Heute: Ja eh 😊
Die Grenzen in den Kommunikationsdisziplinen verschwimmen immer mehr. Dazu kommt, dass es deutlich mehr Kanäle als noch vor 10 Jahren gibt. Damit fragmentiert sich auch die Kommunikation immer stärker. Es gibt nicht mehr die PR-Agentur für Pressearbeit und die klassische Agentur für Werbung.
Netzwerke helfen
Gute Kommunikationsagenturen heute haben klare Schwerpunkte, scheuen sich aber nicht davor, ganzheitlich zu denken. Nachdem „ganzheitlich“ heute ziemlich viel Detailwissen in unterschiedlichsten Disziplinen erfordert, braucht es gute Netzwerke. In Netzwerken hat man auch früher gearbeitet, allerdings waren diese meist „artverwandt“. Heute müssen gute Kommunikatorinnen und Kommunikatoren es schaffen, möglichst breit aufgestellt zu sein, um gut beraten zu können, aber im Fall der Fälle auf Expert*innen im jeweiligen Fachgebiet zurückzugreifen.
Bauchladen vs. Spezialisierung
Agenturen, die eh alles können, sind wenig glaubwürdig. Dienstleister*innen, die sich in einer bestimmten Nische Detailwissen erarbeitet haben, sind hier nicht nur ehrlicher, sondern vor allem nachgefragter. Das Problem: Durch die starke Fragmentierung der Kommunikation gibt es immer weniger Generalist*innen, die Kommunikation „größer“ denken und Kund*innen strategisch beraten können. Gerade diese Fragmentierung lechzt geradezu nach guter strategischer Beratung – mit Überblickswissen in vielen Fragen und Spezialwissen in Detailfragen. Und es sei erwähnt: Gerade KI rückt gute strategische Beratung wieder verstärkt ins Zentrum.
Aus unserer Sicht braucht es vermehrt holistische, strategische Beratung. Auch mit dem Mut zum Satz: „Sorry, das weiß ich nicht. Ich mache mich schlau.“ Wunderwuzzis gibt es selten, Haltung leider auch immer weniger. Unser Zugang ist genau dieser: Wichtig ist zu wissen, wo man das Wissen herbekommt.
Bild mit ChatGPT erstellt.