Die einen wollen endlich verstehen, warum ihr Reel nicht performt. Die anderen stehen zum ersten Mal vor der Kamera. Wieder andere fragen sich: Was sollen wir überhaupt posten? Und dann gibt es noch jene, die plötzlich den Unternehmensaccount übernehmen und irgendwo zwischen Algorithmus, Redaktionsplan und Werbeanzeigen den Überblick behalten sollen.
Genau aus diesen unterschiedlichen Ausgangslagen entstehen unsere Social-Media-Workshops bei ikp Vorarlberg. Denn Social Media funktioniert nicht nach Schema F. Ein besonders schönes Beispiel war unser Workshop mit jungen Sportler*innen aus Vorarlberg, den wir gemeinsam mit dem ASVÖ umgesetzt haben. Für die aufstrebenden Talente ging es nicht nur darum, „etwas auf Instagram zu posten“. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie zeige ich, wer ich bin – vor der Kamera, auf meinem Profil und in meiner Kommunikation? Die Teilnehmer*innen lernten, wie sie sich selbst positionieren, welche Inhalte zu ihnen passen und wie sie ihre Social-Media-Profile bewusst aufbauen können. Dazu kamen ganz praktische Fragen: Wie spreche ich in die Kamera? Worauf muss ich technisch achten? Welche Rolle spielt mein Auftritt für meinen Verein, mein Umfeld oder mögliche Sponsorings?
Vom Sporttalent bis zum Unternehmensaccount
Ganz anders ist der Zugang bei unseren öffentlichen Social-Media-Workshops, die wir zweimal jährlich ausschreiben. Hier sitzen meist Marketingverantwortliche, Selbstständige oder Personen im Raum, die einen Unternehmensaccount übernehmen sollen. Viele kommen mit ähnlichen Fragen: Welche Plattform passt zu uns? Wie planen wir Inhalte sinnvoll? Was bringt Reichweite wirklich? Und wie schaffen wir es, regelmäßig Content zu produzieren, ohne ständig spontan irgendetwas posten zu müssen? In vier Modulen vermitteln wir so nicht nur Wissen, sondern schaffen mehr Struktur im Arbeitsalltag.
Von der breiten Wissensbasis ins Detail
Auch Organisationen wie Frau in der Wirtschaft oder die Gemeinde Lustenau haben diese Workshop-Reihe bereits für ihre Mitglieder ausgeschrieben. Mit teilweise fast 30 Teilnehmer*innen haben wir in vier Modulen eine breite Wissensbasis geschaffen. Der große Vorteil: Unternehmer*innen bekommen neben Theorie auch konkrete Werkzeuge für die Umsetzung. Sie lernen, wie sie ihre Zielgruppen besser erreichen, Inhalte planen, Formate auswählen und Social Media strategisch statt „einfach nebenbei“ nutzen.
Wie aus Fragen konkrete Content-Ideen werden
Manchmal braucht es aber gar keinen Rundumblick, sondern einen klaren Fokus. Bei Sport und Mode Natter ging es deshalb gezielt um Content. Die Ausgangsfrage war: Wie gestalten wir Inhalte, die zur Marke passen, gut aussehen und für die Community relevant sind? Gemeinsam haben wir erarbeitet, was guten Social-Media-Content ausmacht, welche Formate sinnvoll sind und wie redaktionelle Strategien aussehen können. Aus spontanen Ideen wurden konkrete Ansätze für Beiträge, Reels und Serien. Genau hier liegt oft der größte Mehrwert solcher Workshops: Sie bringen Ordnung in viele lose Gedanken und machen daraus eine Richtung, mit der weitergearbeitet werden kann.
Die Bedeutung von Social Media
Was all diese Beispiele zeigen: Social Media ist längst mehr als ein hübsches Bild mit Caption. Es geht um Positionierung, Storytelling, Sichtbarkeit, Community-Aufbau, Content-Formate, Plattformverständnis und ein gutes Gefühl dafür, was zur eigenen Marke passt. Manchmal braucht es dafür ein solides Basiswissen. Manchmal einen kreativen Push. Und manchmal einfach jemanden, der Ordnung in das Social-Media-Chaos bringt.
Unsere Workshops setzen genau dort an. Verständlich, praxisnah und mit genug Raum für Fragen, Beispiele und echte Aha-Momente. Denn am Ende soll niemand mit einem Kopf voller Buzzwords nach Hause gehen, sondern mit einem klareren Blick, neuen Ideen und dem Gefühl: Okay, jetzt weiß ich, wie ich’s angehen kann.
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