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Slow PR: Entschleunigt auf der Überholspur

Slow PR

Trotz viel Rummel ist die Medienlandschaft kein Jahrmarkt. Wer am lautesten schreit, hat nicht immer recht. Besser: gewusst, wie.

Höher, schneller, weiter – höhere Klickzahlen durch Clickbait, schneller vergessen und rasch weitergescrollt. Nur, weil man ganz laut ERSTER schreit, hat man PR-technisch noch nichts erreicht. Viel besser: bewusst kommunizieren. Darum kommt nach slow food und slow fashion nun SLOW PR.

Die Fabel vom Hase und Igel…

… man kennt sie aus der Kindheit. Ein Hase und ein Igel machen ein Wettrennen, der Igel gewinnt durch strategisches Denken.

Davon können wir lernen: Muss man sich komplett auspowern, um das Ziel zu erreichen? Auf volle Geschwindigkeit setzen, statt eine andere Lösung zu suchen – die vielleicht ressourcenschonender ist und schlussendlich sogar zum Sieg führt?

Zurück zum PR-Alltag: Slow PR ist kein Zeichen von Faulheit oder Prokrastination. Es ist eine bewusste, strategische Entscheidung für Qualität, Tiefe und Nachhaltigkeit in der Kommunikation. Echte Beziehungsqualität, echter Newswert. Themen zu Ende gedacht, mit Substanz. Und Inhalte, die wirklich interessieren – kuratiert für das jeweilige Medium und passende Journalist*innen.

Taktik statt Tempo

Slow PR als Ausrede zu nutzen, wenn man „late to the game ist“ – also erst dann auf Themen aufspringt, wenn diese längst nicht mehr brisant sind – gilt allerdings nicht. Kann und will man sich nicht schnell genug äußern, braucht es Mut zur Lücke. Wer zu schnell lossprintet, dem geht auf halber Strecke die Luft aus. Wer sich seine Kräfte einteilt und strategisch klug läuft, kommt ans Ziel – und bleibt auch dort im Gedächtnis.

Konnten wir Ihr Interesse an Strategie wecken? Hier geht es zu unseren Leistungen.

 

Titelbild von Marlowe Weingart bei Unsplash